Kindeswohlgefährdung

 

 

 

Der Schutz des Kindeswohls nach § 8a SGBVIII ist in unserer Kindertagesstätte Bestandteil unseres Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrages. In Zusammenarbeit mit unserer Fachberaterin haben wir ein Handlungskonzept zur Sicherung des Wohles der Kinder festgelegt, das bei ersten Anzeichen für eine Kindeswohlgefährdung umgesetzt wird. Dieses Konzept liegt schriftlich in der Einrichtung vor und die Vorgehensweise wird regelmäßig mit allen Mitarbeiter/innen besprochen, um im „Falle eines Falles“ bestmöglich unterstützen zu können. So werden erste Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung im Team und mit der Einrichtungsleiterin reflektiert und dokumentiert. Sollte kein akuter Handlungsbedarf bestehen, wird im zweiten Schritt das Gespräch mit den Eltern gesucht. Wir bieten den Eltern intensive Hilfe und Beratung an, erstellen einen Hilfeplan oder stellen Kontakte zu Beratungsstellen her. Im dritten Schritt wird die Kinderschutzkraft des Kirchenkreises eingeschaltet und gemeinsam eine Risiko­einschätzung und Zielvereinbarung vorgenommen und überprüft. Die Erziehungsberechtigten sowie das Kind werden in die Gefährdungseinschätzung einbezogen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes nicht in Frage gestellt wird. Es finden weiterhin Gespräche mit den Sorgeberechtigten statt. Verbessert sich die Situation nicht, wird der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamtes eingeschaltet.

 

Besteht Gefahr für Leib und Leben des Kindes, wird sofort der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamtes eingeschaltet.

 

 

 

Unser Träger hat sich ebenso verpflichtet, ausschließlich Personen, die nicht nach dem § 72a SGBVIII vorbestraft sind, zu beschäftigen. Vor der Einstellung und in regelmäßigen Abständen wird von den Beschäftigten ein erweitertes Führungszeugnis vorgelegt.

 

Außerdem unterstützt der Träger das Personal, in dem er Fortbildungen zu diesem Thema ermöglicht.