Das Recht des Kindes auf Partizipation

 

 

 

Wir schätzen und achten die Kinder als eigenständige und gleichwertige Persönlichkeiten, die das selbstverständliche Recht haben, bei Dingen, die sie betreffen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, mit zu reden, mit zu bestimmen und mit zu gestalten.

 

Um Partizipation zu leben, schaffen wir einen „angstfreien“ Raum, in dem sich das Kind wohl fühlt und angenommen wird. Wir begegnen den Kindern ehrlich und authentisch und unterstützen sie in ihrer Eigenaktivität. Nur wenn Partizipation auch im Team und in Zusammenarbeit mit den Eltern gelebt wird, wir also Vorbild für die Kinder sind, kann Mitbestimmung gelingen.

 

 

 

Was erfahren die Kinder, wenn sie mitbestimmen:

 

  • ihre Wünsche und Bedürfnisse werden ernst genommen;

  • sie entwickeln eine Gesprächs- und Streitkultur;

  • sie werden selbständiger und selbstbewusster;

  • sie treffen und achten Entscheidungen, handeln Konflikte aus;

  • sie erfahren unterschiedliche Standpunkte und setzen sich damit auseinander;

  • sie setzen sich aktiv mit ihrem eigenen Lebensbereich auseinander und gestalten ihn mit;

  • sie nehmen ihre Gefühle war und können sie ausleben;

  • sie lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden und Situationen zu bewerten.

 

Beispiele aus unserer Einrichtung

 

  • Wahl der/des Spielpartner/s und Spielbereiche/s

  • Abstimmung über Themen/Projekte

  • Mitbestimmung bei Anschaffung von Spielmaterial

  • Wahrnehmung und Berücksichtigung der Schlaf- und Ruhezeiten der Kinder

  • Mitwirken beim Aufstellen von Regeln und Absprachen

  • Anpassung der Essenszeiten an den Schlafrhythmus der Kinder

  • sich Beschweren dürfen

  • gemeinsame Gestaltung des Morgenkreises

  • Angebote anbieten, die die Wahrnehmung und das Selbstbewusstsein stärken