Beobachtung, Dokumentation und Evaluation

 

 

 

Beobachtung und Dokumentation unserer Arbeit mit dem einzelnen Kind sind ein wichtiger Pfeiler unserer täglichen Arbeit. Jedes Kind hat ein Recht darauf, wahrgenommen und beachtet zu werden. Nur so kann es gelingen, das einzelne Kind besser kennen zu lernen und seine ganz speziellen Bedürfnisse zu erkennen. Genaue Beobachtung bietet die Möglichkeit, Stärken und Vorlieben des Kindes zu erkennen, um bei auftretenden Schwächen oder Auffälligkeiten, Ansatzmöglichkeiten zu haben. Grundlage unserer Arbeit ist es, den Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes festzustellen und zu verfolgen. Die schriftliche Dokumentation bietet hierfür die Basis für Elterngespräche und den Austausch mit der Grundschule oder anderen Institutionen nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten. Unser fachlicher Austausch ermöglicht uns, das Verhalten der Kinder besser zu verstehen, individuell zu fördern und Angebote für ihre ganzheitliche Entwicklung zu machen. Für die schriftliche Dokumentation nutzen wir folgende Materialien:

 

  • Für (all)tägliche Ereignisse und Fortschritte Karteikarten und/oder Tagebücher.

  • Für alle Kinder die „Grenzsteine der Entwicklung“ des Landes Brandenburg als ein Instrument der Früherkennung. Hierbei werden sechs Entwicklungsbereiche betrachtet.

  • Zum ganzheitlichen beobachten der Kinder nutzen wir das „Mein Porträt“ von Ferre Laevers, Bart Declerq (Hrsg.), Ulrike Ungerer-Röhrich und Verena Popp. Dieses ist an den Stärken der Kinder orientiert.

  • Des weiteren arbeiten wir mit der „Entwicklungstabelle“ von Kuno Beller. Hiermit können acht Entwicklungsbereiche gezielt und ausführlich bearbeitet werden. Auch bei Kindern mit ermittelten Auffälligkeiten wird diese Entwicklungstabelle gezielt eingesetzt.

  • Zur Erhebung des Sprachstandes stehen uns die Materialien „SISMIK“ und „SELDAK“ aus dem Herder Verlag zur Verfügung.

 

 

 

Eine Überprüfung und Weiterentwicklung unserer täglichen Arbeit ist für uns ein fester Bestandteil.